
Bei einem Studium handelt es sich im übertragenen Sinn um das wissenschaftliche Lernen sowie Forschen an Hochschulen. Auch für Ausbildungen an Fachschulen, Fernschulen und Berufsfachschulen ist der Begriff Studium mittlerweile üblich.
Generell besteht ein Studium aus dem Besuch von Seminaren, Vorlesungen und Tutorien sowie aus der Absolvierung von Praktika. Auch das Selbststudium ist Bestandteil des Studiums. In der Regel wird das angeeignete Wissen in Teilprüfungen, Klausuren und mündlichen Prüfungen getestet. Mit einer oft wissenschaftlichen Examensarbeit wird das Studium abgeschlossen.
Für ein Studium ist in der Regel die Hochschulreife notwendig. Die allgemeine Hochschulreife (Abitur) berechtigt zum Studium an Universitäten, die fachgebundene Hochschulreife ist für ein Studium an einer Universität ebenfalls möglich. Um an einer Fachhochschule studieren zu können, ist die Fachhochschulreife notwendig. Zusätzlich besteht auch für Fachwirte, Meister und Techniker ein Hochschulzugangsrecht ohne Eignungstests, Probezeit oder Bindung an ein Fach. Ein fachgebundenes Zugangsrecht hingegen haben Berufstätige mit mindestens zweijähriger Ausbildung sowie dreijähriger Berufserfahrung. Je nach Studienfach gibt es zusätzliche Zulassungsbeschränkungen. Hierzu zählt unter anderem der Numerus Clausus, welcher nur eine begrenzte Anzahl an Studierenden zulässt. Die Auswahl erfolgt hier meist nach dem Notendurchschnitt beim Abitur. Es gibt Studienfächer, die an vielen Hochschulen bundesweit eine Zulassungsbeschränkung haben. Damit diese Studienplätze gerecht verteilt werden, erfolgt die Vergabe über eine zentrale Stelle (ZVS – Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen, Sitz: Dortmund). Mittlerweile geht der Trend allerdings dahin, dass jede Hochschule ihre Studierenden selbst auswählen kann und auch soll. Über die ZVS können auch Studiengänge wie Jura gefunden werden. Nur so können sie Anwalt für Familienrecht später werden.
Die Studienberatung der jeweiligen Hochschule wirkt bei der Zulassung zum Studium beratend mit. So gibt es inzwischen auch Studienwahltests, um das richtige Studienfach für sich zu finden. Vor allem an privaten Hochschulen werden mitunter auch Studienfächertests verlangt.
Im Hochschulwesen gibt es verschiedene Studienmöglichkeiten. Je nach Aufgabenstellung (künstlerisch, wissenschaftlich, anwendungsorientiert) haben die Hochschulen ein eigenständiges Profil, welches auch im Studienfachangebot, bei den Strukturen der Studiengänge sowie bei den Abschlüssen variiert.
Universitäten sind in der Regel wissenschaftlich ausgerichtet und als traditioneller Kern im Hochschulwesen zu betrachten. Je nach Universität gibt es Studienfächer in den Bereichen Wirtschaft, Medizin, Sport, Verwaltung oder Politik. Auch kirchliche, pädagogische und philosophisch-theologische Hochschulen gehören in diese Gruppe. Anwendungsorientierte Studiengänge in den Bereichen Ingenieurwesen, Wirtschaft, Soziale Arbeit, Gestaltung und Pflege werden an Fachhochschulen gelehrt. An Fachhochschulen sind die Studienzeiten oft kürzer und im Gegensatz zu Universitäten meist praxisbezogener.
Je nach Studienfach und auch Hochschule gibt es unterschiedliche Studienabschlüsse.
Hierzu zählen der Bachelor (erster berufsqualifizierender Abschluss), der Master (Aufbaustudium bzw. Zusatzstudium, Voraussetzung ist bereits ein Abschluss), das Staatsexamen (bisher bei medizinischen und pharmazeutischen Studiengängen sowie bei Studium auf Lehramt vorgeschrieben), das Diplom (in technischen, naturwissenschaftlichen, sozialwissenschaftlichen sowie künstlerischen Studiengängen üblich), der Magister (vor allem bei geisteswissenschaftlichen Studiengängen gebräuchlich) und die Promotion (Erwerb eines Doktortitels, nur an Universitäten und vergleichbaren Hochschulen möglich, Voraussetzung für den Erwerb ist ein Hochschulabschluss). Wer seinen Abschluß in Jura gemacht hat, kann sich dann eine Anwalskanzlei suchen. Diese findet man im Internet schnell über das Anwaltsverzeichnis.
Wer nach reiflicher Überlegung und Entscheidung für ein Studium seine Zusage erhält, muss sich auch mit einigen weiteren Punkten beschäftigen. Dazu zählen unter anderem Studienfinanzierung und Unterkunft.
Die Unterkunft ist dabei oft das geringste Problem – viele Hochschulen oder Berufschule in Brandenburg haben ein angebundenes Studentenwohnheim, in einigen Städten gibt es sogar Wohnungen nur für Studenten zu günstigeren Konditionen (Studentenrabatt) oder man nutzt einen Immobilienmakler zum Wohnung mieten zum Beispiel in Berlin.
Das wahrscheinlich größere Problem könnte die Finanzierung des Studiums sein – neben den Studiengebühren fallen dabei auch Kosten für Fachliteratur an.
Es gibt jedoch verschiedene Möglichkeiten, ein Studium zu finanzieren. Dazu zählen BAföG, Bildungskredit oder auch Stipendien. Eine weitere Möglichkeit ist es, sich einen Job zu suchen. Die Vorteile dabei: Man muss einerseits kein Geld (BAföG) zurückzahlen und bekommt andererseits je nach Unternehmen die Möglichkeit, bereits in einem Bereich zu arbeiten, der auf das entsprechende Studium passt und kann damit bereits während dem Studium erste Berufserfahrungen zu sammeln. Zum Beispiel suchen viele SEO- und SEM-Agenturen fähige Studenten als Praktikanten. Für diese interessant ist der SEO-Contest KubaSEOTräume.
Karriere machen - davon träumen viele Arbeitnehmer. Verständlich: Für wen ist der Gedanke, in der Jobwelt Verantwortung zu tragen und bedeutend besser zu verdienen als die Kollegen nicht verlockend? Vielen Kandidaten mangelt es jedoch an Energie, sich immer weiter vorzukämpfen und stets am Ball zu bleiben. Das liegt zum einen daran, dass manche mit der Zeit andere Prioritäten - wie beispielsweise die Familiengründung - setzen und zum anderen daran, dass manche seit Beginn ihres Berufslebens kaum gefördert wurden und dementsprechend keine Perspektive in einer Weiterbildung sehen. Dabei ergibt eine ausführliche Recherche fast immer, dass es durchaus passende Kurse oder Studiengänge für jeden Interessenten gibt.
Doch wer zu irgendeinem Zeitpunkt schon einmal mit dem Gedanken der Weiterbildung gespielt hat, sollte es nicht zulassen, ihn sofort wieder aus den Augen zu verlieren. Es hängt einfach zu viel davon ab. Wichtig ist es, in der Phase der Entscheidungsfindung einen klaren Kopf zu behalten und so viele Möglichkeiten wie nur denkbar auszuloten. Denn: Es gibt viele Angebote im Weiterbildungssektor und nicht jedes kommt für jeden bezüglich Zeitmanagement und intellektuellem Anspruch in Frage. Daher ist es ratsam, möglichst alle Anbieter und deren Leistungsumfang zu betrachten und anschließend in Ruhe - eventuell nach Rücksprache mit dem Arbeitgeber und der Familie - eine Entscheidung zu treffen.
Im Grunde gibt es für jedes Individuum ein passendes Weiterbildungsangebot, man muss es nur finden. Einige Schulen machen es möglich, dass der reguläre Job nebenher weitergeführt werden kann, während andere sich besonders an diejenigen richten, die sich noch um eine Familie kümmern müssen. Auch bezüglich der Art der Weiterbildung gibt es eine Spanne, die sowohl dem eingefleischten Karrieremenschen dient sowie der Mutter, die nach längerer Elternpause in den Job zurückkehren will. Während der erstgenannte eine Business School besuchen könnte, um dort seinen MBA zu absolvieren, könnte die Wiedereinsteigerin sich im Vorfeld etwa mit Kursen beschäftigen, die sich um die Bedienung der neusten auf der Arbeit verwendeten PC-Programme drehen. Nachhilfewissen finden Sie auf Nachhilfewissen.com.