
Für viele Studenten ist das Unileben die Erfüllung eines lang gehegten Traumes. Es gibt keine festen Stundenpläne mehr, niemandem interessiert es, ob man anwesend ist und regelmäßige Leistungskontrollen werden sowieso nicht durchgeführt.
An der Universität wird man endlich als Erwachsener behandelt, dem Professor ist es egal, ob man in seiner Vorlesung schläft, er wird niemanden aufrufen wie in der Schule, damit derjenige sich wieder auf den Stoff konzentriert.
Fachliteratur gibt es in den verschiedensten Ausführungen. Natürlich gibt es da Bücher, aber auch Zeitschriften, Magazine und Aufsätze von bekannten Persönlichkeiten sind enorm wichtig. Vor allem Aufsätze und persönliche Schriften enthalten meist sehr spezielle Informationen, die für ganz explizite Fragestellungen wichtig sein können. Nicht zu verachten sind auch die Skripte, die von vielen Professoren angeboten werden, besonders, wenn die Verfasser in der Fachwelt bekannt und angesehen sind.
Solche Skripte werden entweder kostenlos zum Download aus dem Internet angeboten oder aber direkt vom jeweiligen Professor verkauft. Manche Verfasser konnten sogar einen Verlag an Land ziehen, deren Skripte sind dann auch in der Buchhandlung erhältlich.
Dicke alte Wälzer und bestimmte Zeitschriften leiht man sich am besten in der Unibibliothek aus. Hier ist alles wohlgeordnet und lückenlos vorhanden, zudem spart man sich jede Menge Geld.
Gibt es ein Buch, das man während des ganzen Studiums benötigt, so lohnt sich ein Gang zur Fachbuchhandlung, die es in jeder Unistadt gibt. Manchmal bieten solche Fachbuchhandlungen Studentenrabatte an. Günstiger ist es, die besagten Werke von einem Kommilitonen gebraucht zu kaufen, allerdings können hier handschriftliche Kommentare und Anmerkungen vom Vorgänger den Lesefluss stören.
Fachliche Publikationen sind hingegen besonders dann wichtig, wenn selbstständig ein bestimmtes Thema erarbeitet werden soll. In diesem Fall benötigt man natürlich sehr detaillierte und vor allem aktuelle Informationen. Solche Publikationen bekommt man entweder über einen Professor oder bei einem fachverwandten staatlichen Institut.